Eltern sein – ist kein Lehrberuf !

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Ich bin froh, dass immer mehr Menschen verstehen, dass man Kinder lieben darf – bedingungslos, grenzenlos.

Dadurch wird kein Tyrann gezüchtet, kein verwöhntes Zickchen von der Leine gelassen oder ein Weichei in die harte Welt geschickt.

Da werden Kinder verstanden und geliebt – basta.

Es hapert allerdings noch am Verständnis für die Rolle der Mutter, des Vaters, der Eltern.

Eltern sein ist ja kein Lehrberuf … man hat erst mal schön 2 bis 3 Jahre Zeit sich auf den kommenden Job vorzubereiten. Nein.

Wenn man Glück hat gibt die körpereigene Biologie einem ca 9 Monate, um sich mit dem Gedanken anzufreunden Eltern zu werden und das ist es dann auch schon.

Dann geht es geht es  los mit dem Eltern sein und man wird nicht nur in völlig unvorhersehbare Situationen geschmissen, sondern man wird auch noch von allen Seiten damit befeuert wie man das zu machen hätte.

Dabei weiß es dann jeder besser als der Andere. Oft hagelt es dann wenig hilfreiche Rat“schläge“. Es wird völlig aus den Augen verloren, dass man so den frischgebackenen Eltern die Möglichkeit nimmt, in ihrer neuen Rolle anzukommen und hineinzuwachsen.
Man wächst an und mit der Aufgabe nun für ein neues Menschenleben verantwortlich zu sein.

Man sollte meinen, dass es ganz klar ist, dass man eine solch wichtige Aufgabe unterstützt.
Aber oft erfahren Eltern hier enorme Einschränkungen und kommen gar nicht dazu herauszufinden, ob sie so manche Familien“situation“ nicht auch selber für sich gut gelöst hätten.

Statt Möglichkeiten aufzuzeigen werden Vorschriften gemacht. Aber, kein Stundenplan der vorgibt wann was zu tun ist hält dem Alltagstest wirklich stand.

Da gilt es die Intuition für sich und sein Kind zu finden und zu stärken.

Zu lernen was gut für die eigene Familie ist. Da dürfen auch mal Fehler passieren, um es danach besser machen zu können. Da ist Spielraum, da darf ausprobiert werden.

Und keiner braucht einen erhobenen Zeigefinger im Nacken der immer wieder piekt und sagt: „Jetzt haben wir den Salat, dieses Kind wird niemals … dieses und jenes können, machen blablabla.“

Das braucht kein Mensch, so kann sich niemand entwickeln oder entfalten. Im Gegenteil da verknotet sich doch alles, zieht sich zusammen und löst sich gar nicht mehr.

Also arbeite ich lieber mit statt an den Menschen. Entfalte sie und lege Schätze frei.

Stärke das Gefühl das sie es gut machen und schicke so, mit sich zufriedene Familien in die Welt. Familien die wissen, es ist ein Weg auf dem wir hier sind und wir werden manches Mal falsch abbiegen oder querfeldein laufen aber wir werden dadurch auch immer wieder gestärkt auf unseren Weg zurückfinden. Solange wir bei uns bleiben und es Menschen gibt die das respektieren und akzeptieren.
Familienzusammenhalt ist vielleicht der Schlüssel – Familien die zusammenhalten – sich stärken und stützen.